
| Übungsannahme |
| Gebäudeeinsturz nach Gasexplosion |
| Datum |
| 07. Mai 2008 |
| Übungsbeginn |
| 19:00 Uhr |
| Übungsort |
| Industrieareal, Rubensstraße |
| Beschreibung |
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Es war ein Horrorszenario –
in einem Industrieareal an der Stadtgrenze von Traun zu Linz
kommt es zu einer verheerenden Gasexplosion, die eine
Produktionshalle und ein Bürogebäude zum Einsturz bringt.
Unter den Trümmern sind noch mehrere Personen vermisst bzw.
eingeklemmt, vielfach mit schweren Verletzungen.
Zum Glück alles nur eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Traun. Obwohl die Planungen zu dieser Übung schon über eilang laufen, wurde uns in den vergangenen Wochen die Realität dieses Szenarios einmal mehr vor die Augen geführt. Als die Einsatzkräfte der FF Traun und der Rettungshundestaffel der FF Traun an der Unglücksstelle eintreffen, bietet sich ihnen ein äußerst komplexes Lagebild auf einer großen Fläche – ein durch die Explosion schwer unter Schock stehender Mitarbeiter des Betriebs kann nur noch in wenigen Worten den Unfallhergang beschreiben und evt. vermisste Personen Auskunft geben– doch Einsatzleiter Brandinspektor Michael Steindler verschafft sich schnell einen Überblick über die Lage und teilt das Areal in zwei Einsatzabschnitte. Die Produktionshalle ist komplett eingestürzt, mindestens zwei Personen werden noch im Trümmerkegel vermisst. Auch im teilweise eingestürzten einstöckigen Bürogebäude und angrenzenden Werkstättentrakt liegen noch mehrere Personen unter den Trümmern, sämtliche Verletzte konnten jedoch noch nicht lokalisiert werden. Aus diesem Grund wurden die Hundeführer der Rettungshundestaffel der FF Traun nach ersten negativen Messungen, ob noch Explosionsgefahr besteht, in die Trümmergebiete entsandt, um die Suche aufzunehmen. Schon zuvor ging ein Atemschutztrupp der FF Traun und der Betriebsfeuerwehr Feurstein ins Gebäudeinnere vor, um die Gaszufuhr abzudrehen. Auch über die Drehleiter wurden die Hundeführer mit ihren Vierbeinern in das Gebäude gebracht, um dort im teils eingestürzten Inneren nach der vermissten Person zu suchen. Sehr schnell konnten im eingestürzten Bürogebäude sowie unter der Produktionshalle drei Personen lokalisiert werden, welche jedoch verschüttet waren und nur durch den Einsatz von schwerem Bergegerät gerettet werden konnten. Nur mit Trennschleifern, dem hydraulischen Kran des Rüstfahrzeugs und viel Muskelkraft konnte aus dem Schuttkegel eine Person gerettet werden, welche während der Rettungsarbeiten noch Auskunft über einen zweiten Vermissten gab – dieser konnte unweit entfernt jedoch nur mehr leblos geborgen werden.
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| Übungs-Einsatzleiter |
| BI Steindler Michael |
| Fotos |
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(c) Florian Kollmann, FF Traun
(c) Jürgen Luger
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| Übungsort |
| (c) Microsoft Virtual Earth |
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