Todesursache Nr. 1:Ersticken
!
Die bei Bränden in Wohnräumen
entstehenden Brandgase enthalten ein Vielzahl giftiger Substanzen.
Viele der Brandopfer erleiden den Tod durch diese Brandgase, die
wenigsten durch Verbrennungen. Unter den giftigen Stoffen im
Brandrauch befinden sich beispielweise Salzsäuregas (aus PVC und
anderen Kunststoffen in Kabeln, Folien usw.) oder Blausäuregas (aus
Polyuhrethan, aus dem Schaumstoff für Polstermöbel hergestellt
wird).
Der heimtückischste der Stoffe ist
jedoch das Kohlenmonoxid, das bei fast jedem Wohnungsbrand in größeren
Mengen entsteht. Dieses geruchlose Gas führt beim Menschen zu einer
verminderten Sauerstoffaufnahme, die Folgen sind Müdigkeit,
Bewusstlosigkeit und schließlich der Tod. Gerade nachts, im Schlaf,
haben die Betroffenen gar keine Chance mehr, den Brand zu entdecken
und sich zu retten. Hier kann ein Rauchmelder rechtzeitig wecken und
schlimmeres verhüten helfen. 
Wie
funktioniert ein Rauchmelder ?
Die meisten der heute im Handel
befindlichen Rauchmelder arbeiten rein optisch. Sie beinhalten eine
Messkammer, in der eine Lichtquelle dauernd oder in bestimmten Abständen
ein Lichtsignal abstrahlt. Dieses Licht wird im Normalfall nach
Durchqueren der Messstrecke in einer Absorptionskammer verschluckt.
Gelangt nun Rauch in die Messstrecke, wird das Licht an den
Rauchpartikeln gestreut und verlässt seine gerade Bahn. Dadurch
gelangt auch Licht auf eine neben der Messstrecke befindliche
Photozelle, das "Auge" des Rauchmelders. Eine
Auswerteelektronik sorgt nun dafür, dass ein eingebauter Alarmgeber
ein lautes Signal abgibt.
Wo
montiert man den Rauchmelder?
Da die heißen Brandgase nach oben
steigen, muss der Rauchmelder auf jeden Fall an der Decke angebracht
werden. Am besten geeignet ist dafür ein Raum im Übergang zwischen
Wohn- und Schlafbereich, also beispielsweise der Flur oder das
Treppenhaus. Nach Möglichkeit sollte bei mehrgeschossigen Wohnungen
in jeder Etage ein Rauchmelder angebracht werden. Bei vielen Modellen
ist es möglich, mehrere Rauchmelder über Klingelleitung bzw. über
Funkmodule zu verbinden, so dass beim Alarm eines Melders alle anderen
mit alarmieren. Zusätzliche Melder für besonders gefährdete Räume
wie z.B. Dachboden, Kinderzimmer oder Küche können das System ergänzen.

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