Hydraulisches Rettungsgerät


Das Hydraulische Rettungsgerät hat vielfache Anwendungsmöglichkeiten. Der Laie wird es wahrscheinlich sofort mit dem Öffnen von Türen bei verunfallten oder nicht zugänglichen Fahrzeugwracks in Verbindung bringen. Doch dies ist bei Weitem noch nicht das volle Spektrum dieser Geräte. Das Gerät besteht im Wesentlichen aus dem Aggregat und den Arbeitsgeräten wie dem Spreizer, der Schere und einem Rettungszylinder. Mitgeführt werden hydraulische Rettungsgeräte am Schweren Rüstfahrzeug, am Kommandofahrzeug 2 und am LFB-A1.

Neu stehen uns zur Verfügung sogenannte Single-Kupplungen der Firma Weber, welche entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Kupplungen bieten:

Aufzählung

Koaxialkupplung mit Bajonettverschluss

Aufzählung

Einfache Bedienung auch mit Schutzhandschuhen

Aufzählung

Kuppeln der zwei Leitungen mit einem Handgriff

Aufzählung

Gekuppelt frei um 360° drehbar

Aufzählung

Kuppeln auch bei anstehendem Druck möglich

Aufzählung

Nachrüstbar für Zweischlauchsysteme

Aufzählung

Vorteile eines Zweischlauchsystems bleiben voll erhalten:
- Große Schlauchquerschnitte für maximalen Durchfluss und hohen Geschwindigkeiten der Rettungsgeräte
- Druckspitzen z.B. beim Schneiden können leicht abgefangen werden

Typenbezeichnungen der hydraulischen Rettungsgeräte SRF und KDO-F2:
SRF
Spreizer: SP 45
Schere: S 150
Teleskopzylinder: RZT2-1450
Weiterer Zylinder: RZ 2-1250

KDO-F 2
Spreizer: SP 16
Schere: RS 165-65
Zylinder: DZ 45-36-310