Großübung FLASH 2001 - Zugsunglück
Am 15. September 2001


Großübung FLASH 2001 - GSF-Unfall
Am 14. September 2001

Gesamtzahlen
FLASH 2001:
Quelle: Rotes Kreuz OÖ
Die beteiligten Organisationen:
1500 Menschen im Einsatz:.
Materialeinsatz:.
Das
Übungsobjekt: Das Betriebsgelände der Fa.Tann Papier, der Weltgrößte
Hersteller von Zigarettenpapier, und der Papierfabrik Dr.Franz Feurstein, zwei
Unternehmen der Trierenberg Holding AG.
Übungsannahme: Wärmeträgerölaustritt (ca. 240°C Betriebstemperatur) infolge eines Rohrbruches im Bereich der Destillation, zwei Betriebsangehörige erlitte schwerste Verbrennungen und befinden sich noch im Gebäude.
Übungsablauf:
Durch die Betriebsinterne Alarmierungskette wurde die BTF Feurstein am
29.06.2001 um 14:00 Uhr
zu besagten Ereignis gerufen, und eilte um 14:02 Uhr mit 15 Mann, einem ULF,
einem TLF 2000 Trupp und einem LF zum Übungsobjekt. Sofort nach der ersten
Lageerkundung veranlaßte der Einsatzleiter um 14:03 Uhr die Alarmierung der FF
Traun, welche unmittelbar darauf mit 24 Mann und dem KDO-F 1, Tank 1, Tank 3,
DLK und dem SRF zum ca. 1 km entfernten Übungsobjekt ausrückte.
Die
BTF Feurstein nahm sofort die Bergung der Verletzten unter schweren Atem- und
Hitzeschutz vor und übergaben sie dem Personal des Roten Kreuzes (4 Mann und 2
Sanka). 4 Mann unterstützten die Versorgung der Verunglückten, welche
permanent mittels 2 HD-Rohren gekühlt werden mußten.
Von
der FF Traun rüsteten sich inzwischen 4 Mann mit schweren Atemschutz und den
Hitzeschutzmänteln aus und gingen mit Auffangbehältern und div.
Dichtmaterialien (Minileckdichtkissen, Keile & Pfropfen und der
Leckdichtpaste) zur Unglücksstelle vor.
Parallel
wurde von den beiden Wehren gemeinsam der 3-fache Brandschutz aufgebaut. Weiters
standen zwei Atemschutztrupps beim Atemschutzsammelplatz (ASSP), welcher sich
beim KDO-F 1 befand, in Bereitschaft.
Bereits
nach 1 Stunde 15 Minuten konnte das Übungsziel (Bergung der Verletzten,
unkontrolliertes Auslaufen des Wärmeträgeröles durch auffangen verhindern,
und die Leckage abdichten) erreicht werden.
Die Abdichtung der Bruchstelle mußte mittels Holzpfropfen und der Leckdichtpaste erfolgen, da die Beständigkeit der Leckdichtkissen nur bis zu einer maximalen Temperatur von ca.115°C (Wärmeträgeröl Betriebstemperatur 240°C!!!) gewährleistet ist.


