Übungen & Schulungen - Archiv #1

 

 

Unterwasserarbeiten mit dem Hydraulischen Rettungsgerät

Am 21. April 2001 fuhr die Tauchergruppe Traun mit 7 Mann und zwei Mann der ÖWR EL-Traun auf das Ausbildungsgelände des Landesfeuerwehrkommandos in Weißenbach/Attersee um mit dem Hydr. Rettungsgerät unter Wasser eine Bergeübung durchzuführen. 

 

Unsere erste Aufgabe bestand darin, unser Übungsobjekt - einen orangefarbenen "1-er" Golf welcher für den Wasserdienst tauglich gemacht wurde - zu versenken. Dies führten wir mit zwei Hebeballons durch.

 

Anschließend begannen die Arbeiten mit Spreizer & Schere: Zuerst öffneten wir beide Türen mit dem Spreizer, und dann entfernten wir das Dach des Fahrzeuges, das in 12m Tiefe auf Grund lag. Diese Aktion war natürlich nur mit Unterstützung eines A-Boots möglich, auf welchem der Stromerzeuger und das Hydraulikaggregat deponiert waren. 

 

Das Arbeiten unter Wasser mit der Schere ist für einen Mann bedingt möglich, mit dem Spreizer allerdings ist man unbedingt auf die Hilfe eines zweiten Tauchkameraden angewiesen, da das Gewicht der beiden Geräte im Wasser nur unwesentlich abnimmt, wogegen die Standfestigkeit eines Tauchers nicht sehr groß ist.

 

 

      

 

   

 

 

Gefahrengutübung bei der Fa. Neuber

Die Freiwilligen Feuerwehren von Freindorf, Hörsching, der Betriebsfeuerwehr Feurstein und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Traun führten am 20. April 2001 eine gemeinsame Übung bei der Fa. Neuber Chemie in Traun durch. 

Die Übungsannahme war, dass beim Beladen eines LKW`s durch einen Manipulationsfehler des Staplerfahrers ein Fass mit Salzsäure und ein Fass mit Ammoniak Leck geschlagen sind und einige Pakete mit diversem Stückgut beschädigt wurden, wodurch es zu einer heftigen chemischen Reaktion kam. Drei Personen wurden im unmittelbaren Unfallbereich bewusstlos und mussten von der, über Druckknopfmelder alarmierten Feuerwehr unter Schutzanzügen der Schutzstufe II geborgen werden.

Zum Schutze der beiden Flüssiggastanks - je 20.000 l Inhalt - der benachbarten Fa. Flaga wurden sofort ein Wasserwerfer und zwei C-Hydroschilder vorgenommen. Die beschädigten Fässer wurden von einem Trupp unter Schutzstufe III abgedichtet und ebenso wie das Stückgut in sogenannten "Überfässer" deponiert.

Der 3-fache Brandschutz setzte sich aus einem C-Strahlrohr, der Pulverschnellangriffseinrichtung des ULF Feurstein und aus einem Kombischaumrohr Größe 4 zusammen.

Nach eineinhalb Stunden konnte die Übung mit dem gewünschten Übungserfolg abgeschlossen werden.

Auch bei dieser gemeinsamen Übung zeigte sich der Erfolg der mehrjährigen Zusammenarbeit auf dem Gefahrengutsektor der Feuerwehren aus Freindorf, Hörsching, Leonding (waren leider dieses mal terminlich verhindert) und Traun.

  

  

  

 

 

Höhenrettung von Turmdrehkran

Am 13. April 2001 durften wir mit freundlicher Genehmigung der Fa. Haller & Söhne auf einem Baukran eine Höhenrettungsübung durchführen.

 

Das Übungsobjekt:
Ein auf einer Baustelle (es werden ein mehrstöckiger Wohnblock - EG, 1.+2.OG und ein Dachgeschoss errichtet) befindlicher Turmdrehkran, Höhe der Fahrerkabine 35-37 m. 

 

Übungsannahme:
Herzinfarkt des Kranführers, Einsatz der Drehleiter aufgrund des Baustellengeländes und der Höhe des Kranes nicht möglich.

 

Übungsablauf:
Ein Rettungstrupp, bestehend aus 4 Mann, beginnt sofort den Aufstieg auf den Kran ausgerüstet mit dem "Rollgliss", zwei Rettungsleinen und natürlich der persönlichen Schutzausrüstung, bestehend aus: Sitzgurt, Feuerwehrgurt und den Bergsteigerhelmen. Oben angekommen musste festgestellt werden, dass eine Bergung des Kranführers nur über das Kabinendach möglich ist. Ein Mann kümmerte sich fortan um den bei Bewusstsein befindlichen Patienten während der Rest des Trupps die Montage des "Rollglisses" und das Aufseilen der Bergemulde durchführte. Die Abseilung selbst erfolgte unter ständiger Betreuung eines Feuerwehrmannes, und konnte ungefähr 2 Stunden nach Übungsbeginn abgeschlossen werden.

 

  

  

 

 

 

Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen

Die Übungsannahme der anlässlich des Abschlusses der SAN-Ausbildung beim Roten Kreuz und der bei der FF-Traun laufenden Ausbildung zum Truppmann (9 neue Aktive Feuerwehrmitglieder werden am 24.März 2001 die Prüfung zum Truppführer absolvieren), lautete: 

" Verkehrsunfall, mehrere eingeklemmte Personen - ein PKW liegt am Dach in einer Baugrube". 

Die Feuerwehr Traun rückte unter Übungsleiter BI Johann König mit SRF, SLF-A und LFB-A1 zur neben dem Feuerwehrhaus befindlichen Unfallstelle aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde nach kurzer Erkundung festgestellt, dass 5 Personen in zwei PKW`s eingeklemmt waren. Der Einsatzbefehl an die GK´s lautete: "Einsatzstelle absichern, Fahrzeuge gegen weiteres abrutschen sichern, Brandschutz aufbauen und je ein Hydraulisches Rettungsgerät zur Rettung der eingeklemmten Personen vorzunehmen!" 

Die Zugänglichkeit zu dem einen PKW, und somit die Rettung der Verletzten wurde durch die Tatsache, dass dieser auf dem Dach in der Baugrube zu liegen gekommen ist enorm erschwert. 

Nach genau 2 Stunden konnte die Übung nach der Befreiung aller 5 Verletzten und den Aufräumarbeiten abgeschlossen werden.

 

   

 

   

Folgende Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt:

Rotes Kreuz:

3 Ausbildner (EL Andreas Gruber), 7 Sanitäter, 2 SANKA

Stadtpolizei:

2 Polizeibeamte (zur Sicherung der Verkehrswege), 1 Streifenwagen

 

FF-Traun:

25 Mann, 1 SRF, 1 SLF-A, 1 LFB-A 1

 

Übung - Brand bei der Fa. Pflaum

Die Übungsannahme der am 10. November 2000 durchgeführten "Herbstübung" war ein Brand in der SW-Anlage beim Tanklager (20t Isozyanat und 16t Polyol) der Fa. Pflaum in Traun. Durch eine heftige Explosion wurde ein Staplerfahrer schwer verletzt. Der außer Kontrolle geratene Stapler beschädigte einen abgestellten Tank, welcher später von einem Atemschutztrupp unter Schutzstufe II abgedichtet werden mußte. Bei der Übung wurde großes Augenmerk auf die Wasserversorgung gelegt. Alleine aus den zwei auf dem Firmengelände befindlichen Grundwasser-Löschbrunnen konnten in der Minute ungefähr 4000l Wasser entnommen werden. Weiters befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Firmenobjekt zwei Hydranten des Ortswassernetzes. Im Anschluss an die Übung wurde die gesamte Mannschaft von der Firmenleitung auf einen Imbiss eingeladen.

   

  

Eingesetzte Einsatzkräfte:

FF Traun:               KDO-F 1, TLF-A 4000, LFB-A, DLK, 

                                SLF-A, MTF,  30 Mann

BTF Feuerstein:    ULF, LF,  15 Mann

FF Hörsching:       TLF-A 4000,  7 Mann

FF Rutzing:            RLF-A 2000, KLF,  16 Mann

RK Traun:              1 SanKa,  2 Mann

 


Tauchübung der Tauchergruppen Marchtrenk und Traun

Am 15. 9. 2000 führten die Tauchgruppen der Feuerwehren Marchtrenk und Traun eine gemeinsame Tauchübung auf der Traun (Höhe Rutzing) durch. Übungsannahme war das Suchen eines gesunkenen KFZ, sowie die Bergung des Autos und einer darin eingeschlossenen Person. Das Fahrzeug wurde nach erfolgtem Heben mittels Hebeballons mit dem Ladekran des SRF Marchtrenk an Land gebracht. 

       

 

Wasserwehrübung auf der Traun

Am 11. 08. 2000 wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Ansfelden eine Wasserwehrübung oberhalb des Kraftwerks Pucking auf der Traun durchgeführt.

Ziel der Übung war die Errichtung einer Ölsperre über die ganze Flussbreite.

 

       

 

 

 

 

Brand in der  Volksschule Langholzfeld

 

Am 06. 07. 2000 führte die Feuerwehr Pasching eine Übung in der Volkschule Langholzfeld durch.

Die Feuerwehr Traun wurde mit der Drehleiter als Unterstützung bei der Menschenrettung

angefordert.

 

       

 

 

 

 

Abseilen und Retten aus größeren Höhen

 

Am 07. 06. 2000 wurde eine Übung bzw. Schulung Höhenrettung durchgeführt.

Am Beginn wurde eine Einschulung über das neue Auf- und Abseilgerät "Rollgliss 2000", welches als Ersatz für das das heuer abgelaufene angeschafft wurde, durchgeführt.

Anschließend folgte eine praktische Abseilübung vom Schlauchturm.

       

 

Wohnhausbrand

Die Wohnungsgenossenschaft "Baureform Wohnstätte" stellte uns im Oktober 1999 ein Abbruchhaus in der Joh.-Roithnerstraße zur Verfügung. Die Feuerwehr Traun durfte hier realistische "heiße" Brandübungen durchführen.

In den folgenden Monaten wurden verschiedenste Brandeinsätze und Bekämpfungsmethoden geübt.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für das Entgegenkommen der Baureform Wohnstätte bedanken.  Es konnten dadurch sehr reichhaltige Erfahrungen am Sektor Brandbekämpfung gewonnen werden.