Brand(melderalarm)
Firma Ing. Voith
Am
03.April 2001 um 23:49 Uhr wurde die FF-Traun über Florian LFK zu einem
Brandmelderalarm bei der
Fa. Ing. Voith alarmiert.
Bereits nach drei Minuten konnte der gesamte 1.Löschzug zur etwa 4 km entfernten Einsatzstelle ausrücken. Bei der Kontrolle der BMA wurde festgestellt, daß zwei Linien (Linearmelder) in der Produktionshalle ausgelöst hatten. Bei der sofortigen Erkundung durch den Einsatzleiter fand dieser die gesamte Halle (L180mxB30mxH15m) stark verqualmt vor. Sofort wurde ein Atemschutztrupp mit einem HD-Rohr in Einsatz gebracht, welcher den Brandherd - ein Fass mit gebrauchten Filtern der Lackiererei - rasch ausfindig machen, löschen und ins Freie bringen konnte. Anschließend wurde durch den Einsatz von zwei Tempest Hochleistungslüftern die Halle wieder rauchfrei gemacht und die BMA wieder scharf geschaltet.
Ohne die Früherkennung durch die BMA hätte dieser Kleinbrand mit Sicherheit größeren Schaden angerichtet.
Einsatzende für die Feuerwehr war um 01:29 Uhr.


Brand beim Cafe "Semafor" in der Leondingerstraße 20, so lautete die Einsatzmeldung am Sonntag, den 25.03.2001 um 05:32 für die Feuerwehren der Alarmstufe 1 Leonding. Kurz nach der Ausfahrt der drei Feuerwehren des Pflichtbereiches Leonding stellte man fest, dass sich das Brandobjekt nicht in der Leondingerstraße der Gemeinde Leonding, sondern in der Leondingerstraße der Gemeinde Traun befindet.
Aufgrund dessen wurde dann auch die Alarmierung der Feuerwehr Traun (05:37) veranlasst.
Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge fand man folgende Lage vor:
Fortgeschrittener Entstehungsbrand an der Außenfassade und im Lokalinneren
Mehrere Propangasflaschen im und vorm Lokal gelagert
4 Hausbewohner im 1. Stockwerk eingeschlossen
Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Menschenrettung. Parallel dazu wurden 3 HD Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen und die Propangasflaschen aus dem Gefahrenbereich geborgen.
Auch bei diesem Einsatz zeigte es sich, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen benachbarten Feuerwehren unbedingt notwendig ist und im Einsatzfall auch klaglos funktioniert.


Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Sonntag den 18.03.2001 in Traun/Oedt. Ein Fahrzeug kam in der Höhe der Fa. Internorm von der Fahrbahn ab und prallte frontal in einen abgestellten Klein-LKW. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass sich das Fahrzeug fast bis zur B-Säule in den LKW verkeilte. Das Unfallfahrzeug wurde mittels Seilwinde hervorgezogen. Der Lenker wurde anschließend unter Zuhilfenahme eines Hydraulischen Rettungsgerätes geborgen.




Garagenbrand
Garagenbrand Dieselstraße 15 bei Fam. Mayrhofer hieß es am 8. 9. 2000 um 19:05 für der Einsatzkräfte der Feuerwehr Traun. Um 19:07 rückten KDO 1, Tank 1, sowie kurz darauf Tank 3 aus. Nach Lageerkundung gab der Einsatzleiter den Befehl: "Erster Atemschutztrupp mit Hochdruckschnellangriff über das Garagentor zum Innenangriff vor, ...."! => eigentlich ein Standardeinsatz. Das Garagentor war jedoch mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet, der aufgrund der enormen Hitzeeinwirkung nicht mehr funktionierte. Eine andere Zugangsmöglichkeit als durch das Tor war nicht vorhanden. Letztendlich wurde das Tor dann von 8 Mann unter Anwendung von Gewalt so weit geöffnet, daß der AS-Trupp zum Brandherd vordringen konnte. Brandursache: "Ein defekter Wäschetrockner"

Am 28.08.00 um 0:14 Uhr wurde die Feuerwehr Traun zu einem Brand bei einem Würstelimbiß neben der BP-Tankstelle an der Kremstalbundesstraße 6 gerufen. Aufgrund der Alarmierung rückte unverzüglich der 1. Löschzug mit voller Besatzung aus. Beim Eintreffen stellte sich heraus, daß "nur" eine Biotonne (die bereits mittels eines P6 durch die Gendarmerie gelöscht wurde) gebrannt hatte. Die Feuerwehr Traun führte Nachlöscharbeiten durch.
Um 1:55 Uhr wurden wir erneut durch Florian LFK alarmiert.
Einsatzgrund: Mopedbrand, Kremstalbundesstraße 36. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte (KDO 1 und Tank 1) stellte sich heraus, daß ein Motorrad und ein PKW in Vollbrand standen. Durch die Nähe des Brandherdes zu einem Wohnhaus barsten im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss bereits 2 Fenster (siehe Foto). Weiters befand sich noch eine 80-jährige Frau in einer stark verrauchten Wohnung im 1. OG, die von der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz geborgen wurde. Parallel wurde sofort ein Löschangriff unter leichtem Atemschutz mittels HD und C-Schnellangriff von Tank 1 Traun vorgenommen. Weiters wurde vom Einsatzleiter die Nachalarmierung von Tank 3 Traun bezüglich des Hochleistungslüfters veranlasst. Anschließend wurde eine Belüftung der Wohnungen und eine Kontrolle des Dachstuhles mittels "Hot-Spotter" und Wärmebildkamera durchgeführt.
Es zeigte sich bei diesem Einsatz wieder, daß man keine Alarmierung unterschätzen darf, auch wenn es von vielen Leuten oft heißt: "Es brennt ja nur eine Kleinigkeit und da macht man so einen Wirbel und lässt die Sirene heulen!"

Zugunglück Bahnhof Traun
Am 21. 08. 2000 kam es um ca. 11:28 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Personenzügen in der Nähe des Bahnhofs Traun. Die Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehr Traun erfolgte um 11:29
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte um 11:32 (Unfallstelle liegt ca. 400m von der Feuerwehr & Rotkreuzzentrale entfernt) zeigte sich folgendes Bild:
Frontalzusammenstoß eines Regionalzuges mit einem City-Shuttle => mehrere schwer- und leichtverletzte Personen
Aufgrund des hohen Schadensausmaßes wurden zusätzlich die Feuerwehren BTF Feuerstein (Traun), FF Nettingsdorf und FF Ansfelden angefordert.
Währenddessen
trafen auch die aus dem Umkreis alarmierten Rettungs- und Notarztfahrzeuge,
sowie 2 Notarzthubschrauber ein.
Die Verletzten wurden nach und nach gemeinsam von Rettung und Feuerwehr aus den Waggons geborgen.
(Zu diesem Zeitpunkt war eine Erdung der Fahrleitung von der ÖBB bereits durchgeführt worden)
Ein neben den Gleisen verlaufender Geh- & Radweg wurde zur Erstversorgung der Verletzten adaptiert.
Weiters wurden von der Feuerwehr für die zahlreichen Verletzten und Helfer Sonnenschirme und Getränke herbeigeschafft um die an diesem Tag herrschende extreme Hitze einigermaßen erträglich zu machen.
Die Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzkräfte funktionierte ausgezeichnet.
Der Abtransport der letzen Verletzten erfolgte um ca. 14:30
Berichten zufolge verzeichnete man insgesamt 6 schwer- und 42 leichtverletzte Personen.
Zu einem nicht ganz alltäglichen Brandeinsatz kam es am 18. 08. 2000 um 1:31 auf dem Betriebsgelände der Firma Gruber & Kaja. Aus bisher ungeklärter Ursache entzündete sich ein Container mit Metallspänen.
Da die von der Feuerwehr vorgeschriebenen Metallbrandpulverlöscher nicht greifbar waren, wurde kurzerhand vom benachbarten Kinderspielplatz trockener Sand organisiert und das Feuer damit zum Ersticken gebracht.
Am 09.06.2000 wurde die Feuerwehr Traun um 11:50 zu einem E-Lok-Brand im Bahnhofsbereich Traun alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeichnete sich folgende Lage ab. Der Maschinenraum der E-Lok war vermutlich durch einen Kabeldefekt in Brand geraten. Es wurde sofort nach Erdung der Fahrleitung durch Fachpersonal der ÖBB, ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz mit drei CO2 Löschern vorgenommen. Gleichzeitig wurde ein Außenangriff mit einem PG12 durchgeführt.
In den Sommermonaten wird die Feuerwehr Traun ungefähr 50mal wegen Wespen- und Hornissennestern gerufen.